Selbsthilfegruppe und Klimawandel

08.04.2024 10:57
avatar  Yorck
#1
Yo

Klimawandel und Selbsthilfegruppen

1. These: Klima und Gesundheit in der Selbsthilfegruppe

Das Thema „Klima und Gesundheit in der Selbsthilfegruppe“ muss aufgegriffen werden. Die Diskussionen darum laufen seit Dezember 1989-Juni 1990ff.

Eventuell muss sich eine eigene Selbsthilfegruppe bilden.

Das Klima wirkt auf die Gesundheit!

Letzteres spiegelt sich in einer höheren Rate an

a) Depressionen
b) Suiziden
c) Gewaltbereitschaft

während und nach Hitzeperioden (nichts Neues seit zumindest 1914, Forschungsstand 1980er Jahre, vor Juni 1986!).

2. These: SHG als Multiplikatoren

Selbsthilfegruppen zum Thema Klima und Gesundheit können als Multiplikatoren wirken.
In Deutschland sind ca. 3,5 Millionen Menschen in Selbsthilfegruppen organisiert.

Verbände können gezielte Infos zum Thema an deren angeschlossene Selbsthilfegruppen weiter gebe.

3. These: Klima und Rahmenbedingungen der Arbeit von Selbsthilfegruppen

Der Klimawandel wirkt sich auf die Rahmenbedingungen der Arbeit einer Selbsthilfegruppe aus.

Die Selbsthilfegruppen müssen sich darüber Gedanken machen, wie sie im Hinblick auf den Klimawandel arbeiten und auftreten.

a) Kurzfristige Anpassung an den Klimawandel:

a. Beschaffung der Räumlichkeiten
b. Uhrzeit, zu der die SHG tagt.
c. Getränke
d. Sitzungsformat bei Hitzeperioden anpassen. Ausweichen auf digital (Zoom, Skyp) bzw. hybrid (Präsenz und digitale Teilnahme).

b) Langfristige Anpassung an den Klimawandel:

a. Nun ja, dann denkt mal über diesen Punkt nach!

Hannover den 08.04.2024

p.s.: das Thema wird in Hannover und der Region Hannover bislang nur bescheiden berücksichtigt, wie eine nichtrepresentative „Umfrage“ bei Multiplikator*innen von SHGen unter dem 16.02.2024 in Hannover ergab!


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09.04.2024 14:51
#2
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Danke, hilfreiche Gedanken...

>>> Kommunikation ist der erste Schlüssel zur Kooperation! <<<

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13.04.2024 11:09
#3
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Mich macht das Thema Klimawandel schnell sehr traurig. Viele Lebensbereiche werden von Lobbyisten bestimmt... So z.B. die Plastikindustrie!
Da hilft es mir, mir meine persönlichen Möglichkeiten, vor Augen zu halten!

Gibt es nun also auch eine SHG dazu?
Können wir hier auch Ergebnisse/ Erfolge unserer Klimabeiträge sammeln?
(SHG's sind (aktuell) eine Überforderung für mich.)


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14.04.2024 09:58
avatar  Yorck
#4
Yo

Nein, es gibt zumindest in Hannover noch keine entsprechende SHG.

Was Klimawandel und die medizinische Versorgung im Allgemeinen anbetrifft, gibt es noch zwei weitere Fragestellungen:

1) Wie müssen die Medikamente eingelagert werden, damit sie durch die Hitze keinen Schaden nehmen (Kühlschrank?)
2) Wie weit muss während Hitzeperioden die Medikamentation, Dosis, angepasst werden, um Fehlwirkungen zu vermeiden.

Zu beiden Punkten kann ich nichts sagen:

1) Bin kein Arzt!
2) Kenne nicht die individuelle Lebens-/Krankengeschichte und darauf abgestimmte Medikamentation bzw. Nichtmedikamentation, auch wenn die Leute nach derselben Diagnose behandelt werden.

Bitte um Verständnis!

LG

Yorck


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05.05.2024 14:21 (zuletzt bearbeitet: 10.05.2024 09:41)
#5
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Hallo York! Bin auch keine Ärztin und doch starte ich den Versuch, hier zu antworten:

Zu 1.) Medikamente: Auf Umkarton der Medizin stehen bereits Lagerungshinweise (trocken lagern; nicht über 25°C lagern; etc.) drauf'.
Ich persönlich, würde meine Medizin ggf. ganz oben(!) im Kühlschrank oder im Türfach, im dazugehörigen Umkarton, lagern. Oben(!) ist es im Kühlschrank am wenigsten kalt und ausserdem sollte die Medizin, keinesfalls in falsche Hände gelangen können, besonders nicht in Kinderhände(!!!) oder ans Haustier!!! Um dies zu verhindern, kann man seine Medizin (ausser Reichweite) und auch in einer kleinen, abschließbaren Geldkassette (dann auch ggf. abschließen und Schlüssel an anderer Stelle;) aufbewahren.

Zu 2.) Viel trinken, bei viel Hitze, um den Wasserhaushalt im Körper, bedingt durch das Schwitzen, aufrecht zu halten. Das ist wohl allgemein bekannt.
Damit kann der Medispiegel leicht beeinflusst werden, so habe ich gehört, ähnlich wie durch Nikotin oder Koffein;)
Dennoch habe ich persönlich noch nicht die Dosis versucht anzupassen, da es bei mir bislang scheinbar nur geringe Schwankungen dadurch gab'. Obgleich ich regelmäßig intensiv Sport mache. Vielleicht habe ich deshalb nur geringe Schwankungen, weil ich oft schwitze und fast immer viel Wasser trinke...

VG Kerstin B.


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10.05.2024 09:37 (zuletzt bearbeitet: 10.05.2024 10:04)
#6
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Hallo York, konnte ich dir damit etwas weiterhelfen? Habe heute oben in meiner Antwort noch Ergänzungen hinzugefügt;) Danke übrigens, für die tollen Fragen!! Es ist sehr wichtig, darüber nachzudenken, zu erforschen und wichtig(!!) sich darüber auszutauschen, was hilft. Musste mir auch erst Gedanken dazu machen... meine Antworten sind durch meine pflegerische Ausbildung und manches durch eigene Betroffenheit (Pe) und Recherche (z.B. in Apotheke Fragen stellen;) zu begründen.
Viele Grüße! Kerstin B.


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11.05.2024 09:25 (zuletzt bearbeitet: 11.05.2024 12:25)
#7
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Hallo! Hallo Yorck!
Yorck schrieb' eingangs zum Thema "Selbsthilfegruppe und Klimawandel" unter anderem folgendes:

"...Das Klima wirkt auf die Gesundheit!

Letzteres spiegelt sich in einer höheren Rate an

a) Depressionen
b) Suiziden
c) Gewaltbereitschaft..."

Diese Aussagen bzw. Erkenntnisse machten mich sofort sehr traurig und wütend. Ich frage mich:

Ist das denn nachgewiesener Maßen so, Yorck?

Wie ist das gemeint? Ist das auf die Allgemeinbevölkerung bezogen?

Was können wir Pe tun, damit es möglichst nicht so weit kommen kann?

Ist eine Wechselwirkung von Medikament(en) (v.a. Psychopharmaka) und steigenden Temperaturen eine Art Katalysator, der die Entwicklung von Depressionen, Suiziden und Aggressionen/ Gewaltbereitschaft potentiell anfeuert bzw. beschleunigt?

Oder dürfen, Umgangsweisen mit grosser Hitze, hierzulande neu gelernt werden?

Wie gehst du/ gehen Sie mit wachsenden Hitzeperioden um?

Hast du/ haben Sie einen persönlichen Weg und Umgangsweise, die dich/ Sie, Hitzeresilient (Hitzewiderstandsfähig) macht?

Gerne kann sich hier darüber ausgetauscht werden 😉

Viele Grüße,
Kerstin B.


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Gestern 09:38
avatar  Yorck
#8
Yo

Moin Kerstin,

Dank für Deine Gedanken.

Ich kann leider nicht mehr dazu schreiben, als getan.

Mir fehlen dazu einfach weitergehende zulässige Daten, Berichte, die den ursprünglichen Beitrag sich ausbauen ließen.

Der ursprüngliche Beitrag baute auf Daten der Krankenkassen auf und ist ein bislang in Hannover noch nicht richtig ins Bewußtsein gerücktes Thema. Wie dass in anderen Regionen, bundesländern Deutschland und darüber hinaus aussieht, kann ich nicht beurteilen!

Ich bitte um Dein Verständnis!

LG Yorck


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